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Päpstlicher Berater bei Werbern

Ehemaliger Augsburger Bischof Walter Mixa arbeitet mit der Agentur CP2 zusammen
Bischof emeritus Walter Mixa hat einen neuen Job. Er ist nun "Päpstlicher Berater im Dikasterium für die Krankenseelsorge". Als solcher Bischof stattete er der Werbeagentur CP2 einen Besuch ab. Die hatte seitens des Päpstlichen Dikasteriums, was einer Zentralbehörde entspricht, den Auftrag, anlässlich des 21. Internationalen Krankentags ein Buch mit den Gedanken des Heiligen Vaters Papst Benedikts XVI. zu gestalten. Mixa dankte persönlich für die gelungene Umsetzung. CP2-Mitarbeiter Jörg Fehlner zeigte Mixa die Firmenräume und das New Business Center.

Im Anschluss an die Besichtigung stand der frühere Bischof von Augsburg geladenen Gästen für eine Gesprächsrunde zur Verfügung, die mit einer umfassenden Einführung in seine Arbeit als Päpstlicher Berater in der Krankenseelsorge begann. Zentrales Thema neben der Krankenseelsorge und der Aufgabe des dort tätigen Personals war die Rolle der Angehörigen von Kranken.

Ein heißdiskutiertes Thema war auch Altwerden in Würde und der Umgang mit alten Menschen in Deutschland. Einig waren sich alle, dass gerade in der Altenpflege zu wenig Zeit und Geld investiert werde. Viele Rentner müssten heutzutage noch nebenher arbeiten, um über die Runden zu kommen. Das dürfe nicht sein. Das Thema "Krankenversicherungen/Krankenkassen - Dienstleister oder Profitunternehmen?" beschäftigte die Diskussionsteilnehmer genauso intensiv wie die Frage der immer stärker wachsenden psychischen und seelischen Belastungen im Berufs- und Privatleben. Tobias Schieder von der R+V Generalagentur Schieder und Udo Kass, Bezirksdirektor bei der R+V Versicherungsgruppe, schilderten aus Sicht der privaten Krankenversicherer, welche Vorsorge- und Absicherungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Auch die Themen Posttraumatische Belastungsstörungen und Suchterkankungen sowie die oftmals mangelnde staatliche Unterstützung kamen zur Sprache. Fazit: Die moderne Gesellschaft muss sich wieder mehr auf das gemeinschaftliche Miteinander, die Nächstenliebe und gegenseitige Hilfe besinnen und weg vom Karrieredenken kommen, damit sich etwas ändert. Zum Abschluss seiner Visite in der Oberpfalz sah sich Mixa das Kloster Speinshart an.